Herzstillstand am Arbeitsplatz: Warum ein Defibrillator den Unterschied macht
Ein Herzstillstand kommt ohne Vorwarnung. Er kann auf der Straße, zu Hause oder mitten im Büro auftreten. Gerade am Arbeitsplatz verbringen wir viele Stunden am Tag, dennoch wird das Risiko häufig unterschätzt. Rund 15 Prozent aller plötzlichen Herzstillstände ereignen sich während der Arbeitszeit.
Für Unternehmen ist deshalb nicht entscheidend, ob ein Notfall eintritt. Entscheidend ist, ob man darauf vorbereitet ist. Ein durchdachtes AED-Programm kann im Ernstfall die Minuten verschaffen, die über Leben und Tod entscheiden.
Warum ein AED im Unternehmen unverzichtbar ist
Viele Unternehmen zögern bei der Anschaffung eines Defibrillators. Oft spielen die Kosten, Unsicherheit bei der Bedienung oder der vermeintliche Wartungsaufwand eine Rolle. Moderne Geräte nehmen diese Bedenken jedoch weitgehend.
Heutige AEDs wurden speziell für medizinische Laien entwickelt. Sie führen den Anwender mit klaren Sprachanweisungen Schritt für Schritt durch die Wiederbelebung. Medizinische Vorkenntnisse sind dafür nicht erforderlich.
Vor allem zählt die Zeit. Ohne eine frühe Defibrillation liegt die Überlebenschance nach einem plötzlichen Herzstillstand bei etwa fünf Prozent. Steht innerhalb der ersten Minuten ein Defibrillator zur Verfügung, kann sie auf rund 24 Prozent steigen.
Als Faustregel gilt: Von jedem Arbeitsplatz sollte ein AED innerhalb von drei Minuten erreichbar sein. In größeren Bürogebäuden, Produktionshallen oder auf weitläufigen Firmengeländen sind deshalb häufig mehrere Geräte sinnvoll.
Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten
Nicht nur auf den Anschaffungspreis achten
Ein günstiger Kaufpreis bedeutet nicht automatisch niedrige Gesamtkosten. Bei einigen Defibrillatoren müssen Batterien und Elektroden deutlich häufiger ersetzt werden. Dadurch steigen die laufenden Kosten über die Jahre.
ZOLL Defibrillatoren sind für eine lange Nutzungsdauer ausgelegt. Je nach Modell halten Batterien und Elektroden bis zu fünf Jahre. Das reduziert die Folgekosten und sorgt gleichzeitig dafür, dass das Gerät jederzeit einsatzbereit bleibt.
Unterstützung während der Wiederbelebung
Ein medizinischer Notfall setzt jeden Helfer unter Druck. Auch ausgebildete Ersthelfer stehen in einer solchen Situation unter Stress.
ZOLL AEDs unterstützen die Herzdruckmassage mit Feedback in Echtzeit. Sie geben Rückmeldung zur Drucktiefe und zur Frequenz der Kompressionen. So fällt es leichter, eine hochwertige Wiederbelebung durchzuführen. Besonders ungeübte Helfer gewinnen dadurch zusätzliche Sicherheit.
Ein AED muss jederzeit einsatzbereit sein
Ein Defibrillator hilft nur dann, wenn er im Notfall zuverlässig funktioniert.
Deshalb führen ZOLL AEDs automatische Selbsttests durch. Batterie, Elektroden und die interne Elektronik werden regelmäßig überprüft. Über die Statusanzeige und je nach Modell auch per WLAN lässt sich der Zustand einzelner oder aller Geräte zentral überwachen.
Häufige Fehler bei der Einführung eines AED
Der Defibrillator ist schlecht erreichbar
Ein AED gehört nicht in ein abgeschlossenes Büro oder einen verschlossenen Schrank. Er sollte gut sichtbar und ohne Umwege erreichbar sein. Geeignete Standorte sind zum Beispiel der Empfang, Hauptflure, Bereiche vor Aufzügen oder stark frequentierte Treppenhäuser. Eine gut sichtbare Beschilderung gehört ebenfalls dazu.
Mitarbeitende werden nicht eingebunden
Auch wenn moderne Defibrillatoren einfach zu bedienen sind, schafft praktisches Training Sicherheit. Wer den Ablauf bereits einmal geübt hat, reagiert im Ernstfall ruhiger und schneller.
Regelmäßige Erste-Hilfe- und AED-Schulungen helfen dabei, Hemmschwellen abzubauen und die Bereitschaft zur Hilfeleistung zu stärken.
Die Wartung wird vernachlässigt
Ein Defibrillator sollte regelmäßig kontrolliert werden. Klare Zuständigkeiten für Sichtprüfungen, die Kontrolle der Statusanzeigen sowie den rechtzeitigen Austausch von Batterien und Elektroden sorgen dafür, dass das Gerät jederzeit einsatzbereit bleibt.
Sicherheitskultur im Unternehmen stärken
Mit dem Kauf eines AED ist ein wichtiger Schritt getan. Ebenso wichtig ist es, das Thema dauerhaft im Unternehmen zu verankern.
Informieren Sie alle Mitarbeitenden über die Standorte der Geräte, zum Beispiel im Intranet, am Schwarzen Brett oder während des Onboardings neuer Kolleginnen und Kollegen. Poster, Flyer oder Beiträge im internen Newsletter helfen zusätzlich dabei, das Wissen rund um Herzstillstand und Erste Hilfe regelmäßig aufzufrischen.
Je selbstverständlicher das Thema im Unternehmen behandelt wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass im Ernstfall schnell geholfen wird.
Fazit
Bei einem Herzstillstand zählt jede Minute. Ein Defibrillator im Unternehmen schafft die Voraussetzung, diese wertvolle Zeit bestmöglich zu nutzen.
Ein ZOLL AED verbindet zuverlässige Technik mit einer verständlichen Benutzerführung für Ersthelfer und einer einfachen Verwaltung für Unternehmen. Damit investieren Sie nicht nur in ein medizinisches Gerät, sondern auch in die Sicherheit Ihrer Mitarbeitenden, Besucher und aller Menschen, die täglich Ihr Unternehmen betreten.
Schauen Sie sich unser aktuelles ZOLL AED Sortiment an und machen Sie Ihr Unternehmen zu einem noch sichereren Ort.